Angelina Jolie im Gespräch: Hochzeit, Schulunterricht, Reibungspunkte
Es ist sicher nicht schlecht, Angelina Jolie zur Mutter zu haben und offensichtlich macht sie sich auch als Lehrerin recht gut.
Angie, die zurzeit ihr Regiedebüt In the Land of Blood and Honey promotet, hatte ein Interview mit Christiane Amanpour und gab darin einige Einblicke in ihr Familienleben.
Neben vielen anderem erzählte sie unter anderem, dass sie ihre Kinder selber unterrichte und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. Des Weiteren bestätigte sie, dass ihre Kinder tatsächlich verstärkt fragen, warum sie und ihr Lebenspartner Brad Pitt nicht verheiratet seien und sie sagte, dass es ein Thema gebe, bei dem sie und Brad sich immer in die Haare kriegen…
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Und zwar, wenn’s um die Todesstrafe geht.
“Ich werde nicht verraten, wer welche Meinung hat, aber es ist ein Thema, das niemand beim abendlichen Dinner ansprechen würde, weil wir sonst aufeinander losgehen”, erklärte sie. “Aber es macht Spaß, denn es ist eine interessante Debatte. Es hat was Gutes, denn man sollte in der Lage sein, unterschiedliche Standpunkte zu respektieren. Wir gleichen uns nicht in allem und wir haben unsere Ansichten.”
Das bezweifeln wir nicht.
Der Grund, warum Jolie die Kinder nicht in eine Schule schickt, hat übrigens nichts damit zu tun, dass ihre Familie so oft auf Reisen ist (wenngleich sie sagte, dass es in ihrer Familie die Regel gibt, dass alle mitreisen müssen, wenn einer von beiden länger als fünf Tage unterwegs ist).
“Ich bin sehr vorsichtig, was den Unterricht betrifft, vor allem, wenn es um Geschichte geht. Ich will sicherstellen, dass sie diese nicht aus der Sichtweise eines einzigen Landes lernen”, meinte sie. “Es sollte ausgewogen sein. Sie sollen viel über ihr Heimatland lernen, damit sie sich letztendlich selber eine Meinung bilden können.”
Wenngleich sie und Brad politisch auch nicht immer einer Meinung sind, hat Jolie ein Rezept für eine dauerhafte Beziehung:
“Ich glaube ganz fest daran, dass man die gleichen Werte haben sollte. Nicht nur, welche Kunst man liebt, sondern das Empfinden für was gut und was schlecht ist, und dass man die Verpflichtungen kennt, die man seinen Kindern gegenüber hat, und auch der Welt gegenüber.”
Und wie steht es um das Persönliche? Hat das Paar irgendwann vor zu heiraten?
“Erst vor ein paar Tagen fragten die Kinder mich das und ich fragte sie, ob es ihnen nur darum geht, eine große Torte zu kriegen. Sie sehen diese Filme, in denen Leute heiraten und dann glücklich bis an ihr Lebensende miteinander leben. Shrek und Fiona sind ja auch verheiratet.”
“Wir haben ihnen jedoch erklärt, dass wir uns zueinander verpflichteten, als wir unsere Familie gründeten und dass das an sich eins der größten Bekenntnisse ist, das man machen kann. Wenn man sechs gemeinsame Kinder ist, ist es wohl klar, wie man zueinandersteht.”
Gut gemacht, Angie. Das war eine wirklich gute diplomatische Antwort, die nicht wirklich die Frage beantwortete. Das soll ihr erst mal einer nachmachen.
FOTOS: Brangelinas Familienalbum
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